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24.04.2016
Handlungsfeld Wohnen und Siedlungsentwicklung

Neubaugebiete

In der Präsentation wurde deutlich gemacht, dass weitere Expansionen auf der grünen Wiese wenig zukunftsfähig sind. Meiner Beobachtung nach sinkt die Nachfrage nach Wohnraum, da es auf der anderen Rheinseite bessere und günstigere Möglichkeiten für einen Neubau gibt. Der Generationenwechsel findet statt und wird auch weiter stattfinden - allerdings ist der Leerstand in vielen Fällen auch bei günstigem Angebot durch „sehr schlechte Infrastruktur“ unattraktiv. Die Fahrzeit aus der Innenstadt nach Rodenbach oder Irlich ist ähnlich lang wie die nach Bonefeld oder Rengsdorf oder sogar zu Neubaugebieten auf der andern Rheinseite. Dadurch werden private PKW öfter genutzt und die Infrastruktur-Kosten werden wahrscheinlich an einer anderen Stelle auftauchen. Einige ältere kleine Wohngebiete haben leider auch durch künstliche „Lebensrettungs-Versuche“ auf Dauer nicht die Chance gerettet werden zu können.
Mein Vorschlag wäre. dass um Gebiete mit einer sehr guten Infrastruktur weitere Neubaugebiete erschlossen werden, z.B. in Niederbieber oder Flächen wie das alte Rasselstein-Gelände zwischen dem Gartenschaugelände und dem Blockheizkraftwerk. Dadurch würden die vorhandenen Infrastrukturen besser ausgelastet und schlechte Böden aufgewertet werden.
Dennis Penner

Ergänzung des Verfassers